Dr. Klaus Wiener

Zweite Chance für schulmüde Jugendliche

Klaus Wiener übernimmt Schirmherrschaft des Schulprojektes „Zündstoff“ des SKFM Erkrath.

„Stabübergabe“: Klaus Wiener übernimmt von Michaela Noll die Schirmherrschaft des SKFM-Schulprojektes „Zündstoff“„Stabübergabe“: Klaus Wiener übernimmt von Michaela Noll die Schirmherrschaft des SKFM-Schulprojektes „Zündstoff“

Dr. Klaus Wiener hat ein neues „Amt“ im Wahlkreis: Der frischgebackene Bundestagsabgeordnete ist ab sofort Schirmherr für „Zündstoff“. Das Schulprojekt des SKFM Erkrath „für eine zweite Chance“ gibt Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren neuen Mut, zeigt ihnen ihre Stärken und lässt sie die Lust am Lernen neu entdecken. „Der SKFM leistet hier auf sensiblem Terrain eine wichtige Arbeit, die ich gerne unterstütze“, betont Klaus Wiener. Er übernimmt die Schirmherrschaft von Partei-Kollegin Michaela Noll, die dieses Projekt über 15 Jahre hinweg begleitet hat.

Und die Zahlen von „Zündstoff“ sprechen eindrucksvoll für sich: Seit dessen Beginn 1999 erhielten hier rund 300 Jugendliche umfassende Unterstützung, ihre schulischen Motivationsprobleme zu überwinden. 86 Prozent der Projekt-Teilnehmer schafften tatsächlich den Weg zurück in den schulischen Regelbetrieb. Für sie bedeutet das einen wesentlichen Schritt, mit ihrem Leben wieder selber klarzukommen.

„Es geht vor allem darum, junge Menschen nicht aufzugeben, ihnen stattdessen eine Perspektive zu geben und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen“, bekräftigt Klaus Wiener und fügt hinzu: „Das größte Armutsrisiko besteht immer noch darin, keine Ausbildung zu haben. Und ein Angebot wie ‚Zündstoff‘, das genau dort ansetzt, schafft es, das Armutsrisiko deutlich zu reduzieren.“ Und auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht helfe ein solches Projekt, gerade mit Blick auf den demographischen Wandel und den auch daraus erwachsenden Fachkräftemangel. "Denn nur mit einem Schulabschluss ist eine Fachausbildung möglich", wie Wiener herausstreicht. „Dieses Projekt ist eine lohnenswerte Investition, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Gesellschaft.“

Der Bundestagsabgeordnete weiß aber auch: „Ein solches Angebot für junge Menschen braucht Verlässlichkeit und Kontinuität. Und damit der SKFM das weiterhin leisten kann, braucht er seinerseits verlässliche Unterstützung.“ Genau die möchte ihm Klaus Wiener als Schirmherr geben.